PURESLeben – WENIGER IST MEHR

Sehen und gesehen werden geht hier nicht. Dafür sollte man woanders logieren. Zum Schauen aber gibt’s genug. Landschaft pur, satte Wiesen, Wälder und Weinberge, alles vor der Tür. Eine Auszeit vom eh entspannten Klosterneuburg in die südliche Steiermark: vier Tage Wohlfühlpaket mit Rundumversorgung lässt die Uhren anders ticken, nämlich langsamer und bewusster. Dietmar Silly, der Visionär, schuf mit PURESLeben Urlaubsdomizile voll stillem Luxus und persönlichem Service.

PURESLeben_Weinlandschaft

 

VONsociety: PURES Leben, Dietmar-Silly

Visionär Dietmar Silly, einmal nicht im Aktionsmodus © PURESLeben

Dietmar Silly ist ein kluger Mann. Manchmal übernachtet er auch in einem seiner Häuser, wenn eins grade mal frei ist. Aber relaxen wie seine Gäste kann er nicht. Er lümmelt sich aufs Sofa, beginnt ein Buch zu lesen, dann schweift sein Blick durch den Raum, er sieht hier ein verbesserungswürdiges Detail, dort könnte man etwas erneuern und schon macht er sich auf den Weg, holt Werkzeug und setzt in die Tat um, was er am Sofa ausgebrütet hat. Eigentlich ist er immer im Aktionsmodus. Abschalten geht schwer.

An diesem überaktiven Ehemann ist wohl auch seine erste Ehe zerbrochen. Als Abfindung bekam die Exfrau das erstgebaute Haus. Sie hat nun sicher ihre Ruhe gefunden, den Mann muss man erst mal aushalten. Aber wenn man sich einlässt auf ihn, kann er eine Frau auf seinen kreativen Flügeln davontragen in eine spannende Zukunft mit atemberaubenden Visionen. Die der ehemalige Weinbaumeister mit Sicherheit umsetzt, Kraft und Zeit hat der 43-jährige ja noch genügend.

Nur Landwirt und Winzer zu sein, war ihm zu wenig, davon gibt es in der Region schon genug. Landwirtschaft, Weinbau und Tourismus zu verbinden, das macht Sinn.

LIEBE ZUM DETAIL

Ohne gute Mitarbeiter geht das freilich nicht. Zum Beispiel Monika, die gute Fee, die die Gäste betreut – so eine hätte man gerne auch zu Hause! Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag ist der Tisch gedeckt mit einer steirischen Brettljause und einer Flasche Wein. Daneben steht ein Glaskrug mit Wasser, Himbeeren und Minze. Der Kühlschrank ist angefüllt mit Produkten von hiesigen, regionalen Landwirten, Köstlichkeiten, die man in der Einöde so braucht; Obst, Gemüse, Milch, Joghurt, Eier, Käse und Wurst. Eine Willkommenskarte kündigt Monikas Eintreffen in einer Stunde an. Wir haben noch Zeit, auszupacken und dazwischen immer wieder innezuhalten und die grandiose Aussicht durch die hohen Glasfronten rundum zu bewundern.

VONsociety: Pures Leben, gute Fee Monika

Monika kommt wie Rotkäppchen mit dem Korb vorbei © PURESLeben

Als Monikas Kleinwagen vor der Tür hält, sitzen wir schon ziemlich entspannt am Kamin. Sie bringt uns das Abendessen und ein paar Zweige mit blühenden Kirschblüten für die Vase. Es gibt Tafelspitz, Gemüse im Römertopf, Vogerlsalat, Schokokuchen, alles schon zubereitet und fast fertig, wir müssen es später nur noch in den Backofen stellen, dann, wenn wir es wollen. Alles geht hier nach den Wünschen des Gastes. Monika bespricht mit uns das Dinner für die nächsten Tage, fragt was wir gerne mögen, worauf wir Appetit haben. Schlussendlich freuen wir uns einmal auf Fleisch im Blätterteig, einmal auf Fisch und am letzten Abend wollen wir grillen.

Alles ist in Rexgläser verpackt und wie bei Rotkäppchen im großen Korb verstaut. Sogar das Olivenöl ist in einem kleinen Glas – mit einer geschälten Knoblauchzehe drin und bei den Forellenfilets liegen Zitronenviertel, beim Weinkäse sind Walnüsse drapiert und beim Aufschnitt liegt frische Petersilie. „Genussmomente“ heißen diese Dinner und man kann sie zum Aufenthalt dazu buchen.

Die Semmeln bringt Monika still und leise morgens um sieben, da hängt sie einen Korb an die Haustür, nicht ohne noch eine Wiesenblume auf die weiße Stoffserviette zu legen. Liebevoller geht’s wirklich nicht.

VONsociety: Pures Leben, Korb mit frischen Semmeln an der Haustüre

Die knusprigen Semmeln hängen früh am Morgen vor der Haustüre © PURESLeben

Eine Weinauswahl ist im Flur aufgereiht, gute Tropfen aus dem Silly’schen Weingut, das vom Bruder betreut wird. Gerald Silly ist mit Leib und Seele Weinbauer, das Gut managt er von der Ernte bis zum Verkauf. Supermärkte werden nicht beliefert, aber Hotels, die einen ähnlich hohen Anspruch für ihre Gäste bieten wie zum Beispiel das Wiesergut in Hinterglemm. Die Ernte von 60 Hektar Weingärten wird pro Jahr in 80.000 Flaschen abgefüllt.

Den Vater gibt es auch noch, er ist 70 und sagt zu allem erst mal, was nicht geht. Da mussten sich die Söhne ganz schön durchsetzen. Dabei haben beide eine fundierte Ausbildung in der Hotelfachschule absolviert.

Auch die Nachbarschaft tendierte zunächst mal in Richtung negativ. Alles Sichtbeton und Glas? Das geht ja gar nicht hier! Aus dem anfänglichen Mitleid ist wohl so etwas wie Neid entstanden. Manch einer der Wein- oder Landwirte ringsum wird sich mittlerweile schon gefragt haben, warum er nicht zur richtigen Zeit das Richtige umgesetzt hat. Die Auslastung der Häuser liegt bei über 75 Prozent, Tendenz steigend. Manche von ihnen sind schon lange vorher reserviert. Das Gästebuch zeugt authentisch vom großen Wohlfühlfaktor des Wohnens hier. „Bezaubernd, beruhigend, inspirierend …“ heißt es da und „einfach Ruhe, einfach Auszeit, einfach herrlich“.

GANZ EINFACH

Das erste Haus baute Dietmar Silly für sich und seine Familie, es war vom Feinsten. Viel Holz, viel Glas, stilvolle Details und die Einrichtung von den Wiener Werkstätten, er baute es mit Verstand und Liebe. Dann war er süchtig. Die Erfahrung und das angeeignete Wissen wollte er weiter nutzen und begann gleich mit dem Bau des nächsten, das dann vermietet wurde. Mittlerweile sind es acht Schmuckkästchen, die sich da in die Weinberge schmiegen, weitab voneinander entfernt und jedes für sich ganz individuell. Was alle vereint, ist der Gedanke das pure Leben mitten in der Natur mit dem Luxus des Einfachen zu verbinden.

Hört sich sperrig an, ist es aber nicht. Es ist eigentlich ganz einfach, wenn es fertig ist und einen Namen hat, um das Werk zu vervollständigen, einen Namen, der die Philosophie weiterträgt. „Das war einer der schwierigsten Unterfangen“, erzählt Dietmar Silly aus den Anfängen seines Unternehmens. Eine hiesige Werbeagentur wurde beauftragt, eine schlüssige Bezeichnung zu finden, nach dem dritten Meeting lag immer noch nichts Brauchbares am Holztisch. Irgendwann kam dann irgendjemand auf „Pures Leben“. Genau das trifft ins Herz, sozusagen in die DNA seines Schöpfers Dietmar Silly.

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Es braucht wenig, um viel zu haben © Suzanne Sudermann

Denn wonach sehnt sich ein urban gestresster Mensch am meisten, wenn er zur Ruhe kommen will? Stilles Leben, pure Natur – und natürlich wohnen mit allem Komfort. Umsorgt werden – aber unaufdringlich. Kulinarisch, aber gesund. Eben fernab von Frühstücksbuffets und vielen Menschen. Die Premiumhäuser bieten eigenen Spa-Bereich, Outdoor-Pool, Sauna und offenen Kamin. Die Lagenhäuser sind etwas einfacher, bestechen aber ebenfalls durch absolute Privatsphäre, Panoramablicke nach allen Seiten in exponierter Lage.

Allesamt sind es außergewöhnliche Ferienhäuser umgeben von unberührter Natur in unverfälschter Landschaft. Dietmar Silly definiert es so: „Der wahre Luxus liegt heute in den einfachen Dingen des Lebens wie Schlafen, Essen und Trinken. Einfachheit und Geradlinigkeit wirken einfach nur befreiend. Bei PURESleben definieren wir den Begriff Luxus komplett neu und erfüllen damit die ureigensten Bedürfnisse unserer Gäste. Es braucht wenig, um viel zu haben.“

www.puresleben.at

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